Energiesparen an Weihnachten

Mit unseren Tipps behalten Sie an Weihnachten Ihre Stromkosten im Griff – ohne auf Besinnlichkeit zu verzichten. Und mit etwas Glück gewinnen Sie eines von fünf Fan-Paketen samt Kinokarten für den Film „Das Geheimnis der Bäume".

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Die Betriebskosten belasten die Mieter Jahr für Jahr
                                      Mehr dazu in der nächsten Ausgabe der Solidarität.

Betriebskosten bleiben ein hochaktuelles Thema. Im Internet werden die Vermieter darauf hingewiesen, dass „auch in 2013 die Energiepreise für Wohnimmobilien wieder gestiegen sind. Und so wird es 2014 erneut zu gigantischen Nachforderungen durch die Vermieter kommen. Was das bedeutet, wissen Sie bereits heute: Auch bei der kommenden Betriebskosten-Abrechnung wird man Sie (die Vermieter – als Überbringer der schlechten Nachricht – wieder zum Sündenbock für hohe Nachzahlungen machen. …Denn für viele Mieter ist die neuerlich hohe Nachzahlung ein Schock ... Nachforderungen über 700 Euro, 1.200 Euro und mehr – bei vielen Mietern ist das ein Monatsnettolohn.“

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Bundesweiter Heizspiegel 2013: Jetzt bestellen!

Pünktlich zum Start der Heizsaison erscheint der Bundesweite Heizspiegel 2013 mit Vergleichswerten für das Abrechnungsjahr 2012. Nutzen Sie den Heizspiegel als wirkungsvolles Klimaschutz-Instrument für Ihre Bürgerberatung: Er hilft, die CO2-Emissionen von Wohngebäuden zu reduzieren und zeigt Ihren Bürgern, ob deren Heizkosten und Heizenergieverbrauch angemessen sind.

Bestellen Sie jetzt den Bundesweiten Heizspiegel 2013!

Neben Vergleichstabellen, die eine schnelle Einstufung des Heizenergieverbrauchs, der Heizkosten und der CO2-Emissionen ermöglichen, enthält jede Broschüre einen Gutschein für ein kostenloses Heizgutachten. Damit können Ihre Bürger überprüfen lassen, ob die Energie- bzw. Heizkostenabrechnung in Ordnung ist.

Sie können den Bundesweiten Heizspiegel 2013 – gerne auch in größerer Stückzahl – kostenlos für Ihre Bürgerberatung anfordern. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert und vom Deutschen Mieterbund unterstützt.

 

Millionen von Abrechnungen kommen

Betriebskosten (Quelle:Mieterzeitung 5/2012)


Zynismus (Quelle: Mieterzeitung 5/2012)

von Lukas Siebenkotten


Mietrechtsänderung fertig - 2012/13


Jede zweite Abrechnung ist falsch...

Betriebskosten 2011 (Quelle:Mieterzeitung 5/2012)


Betriebskostenabrechnung 2009-2010


Gebührenübernahme für Hartz-4- / Sozialhilfe- und Grundsicherungsempfänger

durch die Stadt Kassel

 

 

Co2 Rechtssprechung

Stellungnahme von co2online zu Heizspiegel und Hartz IV

 

 

Das Bundessozialgericht hat im Juli 2009 die Heizspiegel von co2online zur Beurteilung der Heizkosten von Empfängern des Arbeitslosengeldes II („Hartz IV“) herangezogen (Urteil v. 02.07.2009, Az.: B 14 AS 36/08). Seitdem nutzen Leistungsträger (ARGEn/Jobcenter, Sozialämter) Heizspiegel als Prüfwerkzeug für die Beurteilung der Angemessenheit von Heizkosten. Dabei werden die Heizkosten einer Wohnung mit den Werten eines „Kommunalen Heizspiegels“ oder, wenn nicht vorhanden, des „Bundesweiten Heizspiegels“ verglichen. Als Grenzwerte wurden im Urteil die Heizspiegel-Werte der Kategorie „zu hoch“ (rote Spalte) benannt. Überschreiten die tatsächlichen Heizkosten diesen Grenzwert, deuten Leistungsträger dies als Hinweis auf Unangemessenheit. „Es obliegt in solchen Fällen dann dem Hilfesuchenden, konkret vorzubringen, warum seine Aufwendungen für die Heizung über dem Grenzwert liegen, im jeweiligen Einzelfall aber gleichwohl noch als angemessen anzusehen sind“, so der Wortlaut des Urteils.

 

Die gemeinnützige co2online GmbH, Herausgeber der Heizspiegel, kritisiert diese Verwendung der Heizspiegel. Der Zweck von Heizspiegeln ist es, den Heizenergieverbrauch und die Heizkosten eines Wohngebäudes einzustufen. Die Einordnung eines Wohngebäudes in eine der vier Kategorien (niedrig, mittel, erhöht, zu hoch; 10-40-40-10%) erlaubt Rückschlüsse auf den wärmetechnischen Zustand der Immobilie. Zum individuellen Heizverhalten der Bewohner einer Wohnung liefert diese Einstufung keine Aussage. Heizspiegel sind grundsätzlich nur für zentral beheizte Wohngebäude anwendbar. Zur Bewertung der Kosten in einzelnen Wohnungen sind Heizspiegel nicht geeignet. Hierfür bietet sich das Heizgutachten an, ein unmittelbar mit dem Heizspiegel verbundener Service von co2online.

Die Höhe der Heizkosten hängt von drei Faktoren ab: dem Heizenergieverbrauch,  den Brennstoffkosten und den Heiznebenkosten. Erhöhte Heizkosten können daher verschiedene Ursachen haben:
Häuser in schlechtem energetischen Zustand verbrauchen mehr Heizenergie als moderne oder modernisierte Gebäude.
Die Lage der Wohnung im Gebäude hat großen Einfluss auf den Heizenergieverbrauch. So verbrauchen Wohnungen im Erdgeschoss oder in Ecklage unter dem Dach bis zu 35 Prozent mehr Heizenergie als Wohnungen in umbauten Zwischengeschossen.
Brennstoffpreise sind vom Weltmarkt gegeben, kein Hilfeempfänger kann sie ändern.
Vermieter beeinflussen die Heiznebenkosten erheblich, nämlich durch (ggf. überhöhte) bestellte Anschlussleistungen für Erdgas oder Fernwärme sowie durch mehr oder weniger wirtschaftlichen Einkauf von Messdienst- und Wartungsleistungen sowie von Betriebsstrom für Umwälzpumpen und Brenner.
Schließlich kann die gesundheitliche oder familiäre Situation der Bewohner (Haushalt mit Kleinstkindern oder alten Menschen, ganztägig zu Hause) höhere Raumtemperaturen und damit höhere Heizenergieverbräuche bzw. Heizkosten erfordern.

Von den vier Kategorien im Heizspiegel, in die sich der Heizenergieverbrauch eines Wohngebäudes einstuft, umfasst die (rote) Spalte „zu hoch“ die zehn Prozent der Gebäude mit dem höchsten Verbrauch. Einsparpotenzial durch energetische Modernisierung weisen jedoch schon Gebäude ab der Kategorie „mittel“ auf.

Ein erster Anhaltspunkt für einen überhöhten Heizenergieverbrauch einer Wohnung ist gegeben, wenn der Anteil der Wohnung am Heizenergieverbrauch des Gebäudes höher ist als der Anteil der Wohnung an der Gebäudefläche. Diese Information liefern die ebenfalls von co2online angebotenen Heizgutachten. Sie analysieren die individuellen Heizdaten und berücksichtigen die Lage des Gebäudes, die Lage der Wohnung im Gebäude sowie das Baujahr - nicht jedoch den Sanierungszustand. Das Heizgutachten zeigt die Abweichung der Wohnung vom Gebäudedurchschnitt und liefert so auch Hinweise aufs Nutzerverhalten. Liegt die Wohnung erheblich über dem Gebäudedurchschnitt, ist das ein Anzeichen für einen verschwenderischen Umgang mit Heizenergie - sofern nicht Mängel am Gebäude die Ursache sind. Umgekehrt können Bewohner unsanierter Häuser mit dem Heizgutachten nachweisen, dass hohe Heizkosten auf einen schlechten energetischen Zustand des Gebäudes oder auch ein unwirtschaftliches Einkaufsverhalten ihres Vermieters zurückzuführen sind und nicht an verschwenderischem Nutzerverhalten liegen. Heizgutachten bewerten zusätzlich die Heiznebenkosten (auf deren Höhe ausschließlich der Vermieter bei der Bewirtschaftung Einfluss nehmen kann) und machen Überzahlungen bei diesen Positionen der Heizkostenabrechnung sichtbar. 

Heizspiegel wurden bis zum BSG-Urteil im Jahre 2009 ausschließlich im Umweltbereich eingesetzt. Das Ziel der Heizspiegel und Heizgutachten ist es, den energetischen Zustand eines Gebäudes einzuordnen und dadurch eine erste Orientierung zu erhalten, ob und in welchem Maße Modernisierungsbedarf am Gebäude besteht, bzw. Einsparpotenzial bei der Bewirtschaftung vorhanden ist. Nur durch die Ausschöpfung dieser Potenziale ist es möglich, überhöhte Heizkosten für die Bewohner zu vermeiden und die Haushalte von Energiepreiserhöhungen unabhängig zu machen und. 

co2online ist daran interessiert, ein örtlich differenzierbares, aber bundesweit nutzbares Werkzeug zur Bewertung von Heizenergieverbräuchen zu entwickeln, das für die Angemessenheitsprüfung der Heizkosten von den Leistungsträgern vor Ort eingesetzt werden kann. Es haben bereits Gespräche mit Fachleuten stattgefunden, deren Ergebnisse in ein Konzept für ein geeignetes Vergleichswerkzeug einfließen könnten. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie mit Ihren Fragen und Anmerkungen dazu beitragen möchten.

 

Aktualisiert: 3.7.2012

 

 

Heizkostenverordung

 

Sechs Empfehlungen an die Bundesregierung,

die Heizkostenverordnung zu ändern

von Dr. Hengstenberg

 

Quelle: co2online gGmbH, Berlin

 

Statistik

 co2onlineGmbH Datenbankauszug Kassel 2009